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Rezension: Der Rhythmus des Krieges von Brandon Sanderson

29. März 2021

Facts:

  • Titel: Der Rhythmus des Krieges
  • Autor: Brandon Sanderson
  • Genre: High Fantasy
  • Teil 7 der Reihe „Die Sturmlicht-Chroniken“
  • Verlag: Heyne
  • ISBN: 978-3-453-27273-6
  • Hardcover mit 960 Seiten und Schwarz-Weiß-Illustrationen

Inhalt

Roschar ist eine von Stürmen heimgesuchte Welt. Diese Großstürme bringen neben der Verwüstung auch das magische Sturmlicht zu den Menschen und entfesseln bislang ungeahnte Kräfte in ihnen. Kräfte, die Roschars Völker im Kampf gegen die scheinbar unbesiegbare Armee der Bringer der Leere bitter nötig haben. Werden Fürst Dalinar, Kaladin und die Strahlenden Ritter Roschar rechtzeitig vereinen?

Meinung

Zuerst müssen wir bei diesem Buch über die Aufmachung sprechen. Ich liebe das detaillierten Cover und die großartige farbige Karte der Welt, die sich auf der Innenseite des Schutzumschlags verbirgt. Das beste für mich sind jedoch die wunderschönen Charakterillustrationen auf dem Vorsatzpapier. Auch im Buch werden wir immer wieder mit detaillierten Abbildungen belohnt.

Brandon Sanderson Schreibstil ist fantastisch. Ich habe zwar eine Weile gebraucht, um wieder in die Welt abtauchen zu können und das erste Drittel hatte stellenweise auch gewisse Längen, trotzdem hat es mich schnell wieder in den Bann gezogen. Das Worldbuilding ist wie immer großartig. Ich bin fasziniert davon, wie Sanderson es auch im siebten Teil noch schafft, uns neue Facetten der Welt zu offenbaren. In diesem Band haben wir es mit großen technischen Entwicklungen zu tun, die Geschichte spielt sich an verschiedenen Schauplätzen ab und wir bekommen tiefe Einblicke in die Gefühle unserer Protagonisten. Die Kampfszenen sind dynamisch und mitreißend, aber gleichzeitig nicht zu überladen. Mir hat besonders gefallen, wie die Balance zwischen Weltbeschreibungen, politischen Machenschaften und inneren Konflikten gehalten wird. So wird es einem trotz der fast tausend Seiten nie langweilig und man fiebert schon dem nächsten Band entgegen. Vor allem, weil wir es mal wieder mit ein paar Cliffhängern zu tun bekommen, denen man so schnell wie möglich nachforschen möchte.

Mein Liebling der Reihe ist und bleibt Kaladin. In diesem Band musste er ihr viel erleiden, konnte dadurch jedoch eine ganz andere Seite einer Persönlichkeit zeigen und einen interessanten neuen Weg einschlagen. Auch Adolin fand ich toll, er ist etwas mehr ins Scheinwerferlicht gerückt worden und während er sich ständig Sorgen um Shallan macht, muss er sich auch noch seinem Vater gegenüber behaupten und. herausfinden, wer er eigentlich ist und was er alles schaffen kann. Shallans Rolle war wieder sehr faszinierend. Die drei Persönlichkeiten finden einen Weg, wie sie den größtmöglichen Vorteil aus ihrer Spaltung ziehen können und Shallan sieht sich konfrontiert mit ihrer Vergangenheit und befindet sich im ständigen Zweispalt. Hier bin ich besonders gespannt, wie es im nächsten Teil weiter gehen wird.

Diese Reihe ist ein absolutes Muss für alle High Fantasy Fans!

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